Haben wir eigentlich jemals erzählt…

…dass viele der Umbauarbeiten am „Wendihaus“ dank Ahmad Alshamaa zustande kamen?

Er ist Maurer aus Homs, Syrien, und lebt mit seiner Frau Houda und den Kindern Rahef, Bayam, Hamza und Hussam in Suhr. Ahmad ist ein Meister der Wiederverwertung, so dass die meisten Steine, die für die neue Überdachung des Abstellplatzes weichen mussten, wieder einen Platz fanden – in den Treppen zum Beispiel. Sie führen hoch ins Fotostudio/ Sitzungszimmer/ Bass-Stübli und hinunter in die Neubau-Werkstatt.

Und nein, falls Sie das jetzt denken: Ahmad arbeitet nicht schwarz bei uns 🙂

Den Winter über war nichts zu bauen, jetzt half er beim Abriss der Geigenbühne und beim Provisorium für die Konzerte dieses Sommers. Wir wünschen ihm ganz fest, dass er seine Thermosflasche voll süssem Schwarztee bald auf grössere Baustellen mitnehmen kann!

 

 

Geigenbühne 2017 eröffnet!

Es ist wieder losgegangen mit Konzerten auf der Geigenbühne.

Die Bratscherin Elia Portabales kam dieses Jahr mit einem Trio

Elia und Bratsche

und nun gleich das nächste Konzert, mit Gästen aus dem Allgäu:

Freitag, 14. Juli, 19.30 Uhr
„Rundum die Welt“

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Achim Rinderle (Klarinetten, Trommeln, Sansula, Getöne)
Anja Heinz-Civelek (Harfen, Trommeln, Gesang)

Kompositionen für den Augenblick, augenzwinkernd.

Das Gewitter, das bei dieser Aufnahme im Allgäu aufzieht, ist hoffentlich kein Zeichen –
die Suhrer Gewittersaison soll sich doch bitte am Freitag zurückhalten!

Bei Regen stellen wir uns beim und im Wendihaus unter.

Und immer gibt es Apéro mit Focaccia und was es an Kulinarischem braucht, um an einem Sommerabend glücklich zu werden.

 

 

Italienisch Einkleiden

Im Wendihaus haben wir endlich genug Platz für Kontrabässe. Und weil ja auch bereits Kinder Bass spielen wollen, hat eine Kontrabass-Familie Einzug gehalten, vom Baby bis zur grossen Mama, gebaut von Heinz Fischbach aus Bayern.
Florian hat die Hälse gesetzt und nach dem Sonnenbaden werden die Bässe jetzt lackiert. Aber nicht einfach irgendwie, sondern cremonesisch: Maestro Luca Maria Gallo und sein Mitarbeiter Fabrizio Lombardi haben dazu ihren eigenen Lack mitgebracht.
Lackgläser
Und weil sie schon einmal da sind, lackieren sie auch noch eine Cello-Familie durch. Eine Woche haben sie Zeit für diese Aufgabe.
Luca erzählt, er habe einem Kollegen in Cremona gesagt, nun fahre er für 8 Tage in die Schweiz, um zu lackieren. Der: „Was?! In 8 Tagen willst du eine Geige lackieren? Das reicht doch nie und nimmer!“
Diese wahnsinnige Lackier-Ralley für 12 Instrumente fahren die beiden nun in Tag-und Nachtschichten – wir bewundern sie unendlich!

LucaLuca poliertFabrizio und Kontrabässe
und der Hirsch von Wendi hat eine ehrenvolle neue Aufgabe: Arbeitstisch von Fabrizio…
Lack-Hirsch

Sonnenbaden

Unsere Instrumente geniessen den Sommer. Sie räkeln sich genüsslich im Halbschatten – jedenfalls diejenigen, die schon ganz braun sind:
celli stehenWobei „braun“ bei uns „lackiert“ meint. Ihre nackten, unlackierten Kollegen schaukeln in der Brise und nehmen kräftige Sonnenbäder, damit ihr Holz einen goldenen Farbton annimmt vor dem Lackieren:
P1030259(fotografiert haben wir erst am Abend, weil uns vorher zu heiss war…)

(Und die Celli am Strand hat Leonie Hochstrasser inszeniert)