Brigitte gedenken

Brigitte Wilhelm, die Mitbegründerin von Wilhelm Geigenbau AG, war am Anfang der Geigenbühne gegenüber skeptisch eingestellt – was denken sich die Jungen da nur wieder Spinnertes aus? Die Jungen bauten sie trotzdem… Dani Geser, den Erfinder und Erbauer der Bühne zum 50-Jahr-Jubiläum von Wilhelm Geigenbau schloss Brigitte dann schliesslich liebevoll foppend ins Herz.

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Zitat Dani Geser: „Verhandlungen mit dem Heimatschutz“
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Eröffnung 2012 mit Gemeinderat Marco Genoni

Und nachdem die Bühne eröffnet war, fehlte Brigitte bei keinem Konzert, war der ruhende Mittelpunkt, dachte voraus (z.B. an die Klammern für die Noten an windigen Tagen), hatte oft (Urenkel-)Kinder auf dem Schoss und immer auch einen Kuchen gebacken (berühmt: die Walnuss-Schnitten), genoss die Gespräche mit ganz unterschiedlichen Menschen.

Sie trat auch selber mit ihrem „Brigitten-Quartett“ auf:

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Und letzen September starb sie unerwartet – genau am 1. September, an dem wir nun zwei Konzerte veranstalten, die ihr gefallen hätten:

um 16 Uhr spielt Benjamin Nyffenegger, der auch an der Beerdigungs-Feier mitgewirkt hat,  eine Bach Suite für Cello,

um 17 Uhr  spielt das Trio Anemoi Musik aus allen Himmelsrichtungen
mit Dorothee Schuler Cello, Bass, Gesang; Susanne Capis Akkordeon, Gesang und Olivier Erb Gitarre, Tambura, Gesang.

Dazwischen gibt es ein Zvieri und danach wie immer Focaccia

Bei schlechtem Wetter in der Aula Feld – bitte am Morgen www.wilhelm-geigenbau.ch konsultieren.

Aus Bühne wird Pavillon

Mit einem ungeheuer beglückenden Duo-Konzert weihten Yuta Takase und Chin-Ting Huang die neue Geigenbühne ein: aus den gesunden Brettern der Bühne hat Dani Geser einen Musik-Pavillon gezaubert.

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Er wird noch weiter verschalt werden, obwohl die Akustik bereits wunderbar ist. Was viele Gäste bei Sonne und leichter Brise genossen:

Beim Aufbau:

 

 

Das erste Sommer-Konzert

Noch rasch vor dem ersten Konzert am Samstag, 8.7., 19.30 Uhr, zum sich mehr freuen, ein wenig mehr Inhalt dazu:

Es spielen die NOB Kammersolisten

Violine: Yongmin Lee
Viola: Elia Portabales Rodríguez
Cello: Josep Oriol Miró Cogúl

J.S. Bach. Goldberg Variationen, bearbeitet für Streichtrio (Aria, Variationen 1,4,6,7,10,18,19,21,22,30 and Aria da Capo)

Henry Purcell (im Bild…). 12 Sonatas in 3 Parts. Sonata no. 1

J. Haydn. Streichtrio in B-Dur, Hob V:8

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzert abgesagt, Serenade bekommen!

Der Gitarrist der „Honeymoaners„, die heute aufgetreten wären, hatte einen Velounfall. Wir haben Plakate überklebt und Zeitung und Onlinemedien in Bewegung gesetzt, um darüber zu informieren. Aber für alle, die trotzdem und im Regen kamen (also die ganz tapferen), gab es eine kleine Serenade  – danke Rolf und Renata! Jetzt freuen wir uns noch viel mehr auf das Konzert, das nun für den 1. September angesetzt ist!

Konzert im Grünen

Der Regen der letzten Wochen liess die Natur aufs Wildeste wuchern, zum Eröffnungskonzert liess er uns trocken die grüne Pracht geniessen – wir sind unendlich dankbar!
das Publikum

Das feine, originelle Trio (Laura Schuler, Geige – Lisa Hoppe, Kontrabass – Theo Känzig, Gitarre) passte auch wirklich besser in die Natur als in einen geschlossenen Raum. Jazzstandards waren das Programm –  ganz unstandardisiert umspielten sie die Songs.

Laura und LisaProbe

Bevor alles losging, zeigten 2 Geigenbauer ihr umfassendes Können: Angela und Florian bauten mit den schon ungeduldig herumspringenden Kindern Weidenflöten. Die Urgrossmutter muss sie ausprobieren.

WeidenflötenUrgrossmutter und Enkelin flöten Für die Bar waren die Spezialistinnen eingeteilt: Leonie, die schon letztes Jahr mithalf, diskutiert mit Felia die Qualität des diesjährigen Holundersirups.
Leonie und Felia

Und alle genossen Focaccia, sardischen Schafskäse, italienischen Schinken und Unmengen von Kuchen…
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Kammermusikspielsalon 1/2016

 

Am Sonntag, 10. Januar, fand der erste Kammermusikspielsalon der Saison 2016 statt. Die Alte Kantonsschule mit ihrer altehrwürdigen Aula und dem perfekten Raumangebot zum Proben und Energietanken in den Pausen bot wiederum den perfekten Rahmen.

31 Amateur-Musikerinnen und -Musiker, 8 Coaches, bestehende Formationen, durcheinandergewirbelte Neuformationen (Noten und Zusammenstellung der Ensembles von Stefan Läderach organisiert) = 1 Tag voller Musik.

Einige der Coaches:
Regula Schüpbach, Michael Schwendimann, Susanne Dubach, Stefan Läderach, Daniel Schaerer, Jiri Nemecek

Einige der Ensembles: